Kurzmitteilung
2

Der April kam und ging, und damit auch unser Umzug. Ende Februar hatten wir fast die gesamte Wohnung eingepackt, aber irgendwie schien es eine unerschöpfliche Quelle an Sachen zu geben, denn ständig tauchte wieder etwas auf, was einfach nirgendwo mehr dazugehörte.
Ab Mitte März konnten wir dann auch endlich Kisten ins Haus bringen, wo nach und nach unser Kellerraum gefüllt wurde, damit im Rest des Hauses gearbeitet werden konnte.

Und was waren wir fleißig! Sechs Räume haben wir von Tapete befreit, Wände gemessen, Fußboden ausgesucht, Fliesen gesäubert und gestrichen, Löcher gebohrt (oder dabei zugesehen), und und und.Renovierung Haus

Aber das allerschlimmste kam dann erst Anfang April: Staub wischen. UN-MENG-EN an STAUB! Das Problem ist, wenn man einmal anfängt, dann kann man einfach nicht mehr aufhören… dann kann nicht in einer Ecke Staub sein und in der anderen nicht. Also haben wir geschrubbt. Geschrubbt, gesaugt, gefegt und wieder geschrubbt. Die Fenster macht meine sehr hilfsbereite Mutter demnächst, wenn der Staub sich etwas gelegt hat.

Trotz allem ist der Umzug gut gelaufen, fast alles ist heile geblieben und wir räumen seit einiger Zeit ein. Da wir keinen Stress haben und alles langfristig so machen wollen, wie es uns gefällt, planen wir in Ruhe. Das hat dennoch zur Folge, dass es noch sehr unruhig und ungemütlich ist. So denkt leider auch der Hund, der sich in der neuen Umgebung weder sonderlich zurecht findet noch zur Ruhe kommt. Selbst wenn er ganz müde ist, schläft er schlecht. Wenn er jetzt mal alleine im Haus bleiben muss oder wir zu sehr rumwuseln, sucht er sich den Ort, der am meisten nach Zuhause riecht: Unser Bett. Dort bleibt er auch morgens liegen und kommt erst nach Aufforderung. Vom Grundstück runter will er nur ungerne und ist dann erstmal total unsicher.

Hier mal Bilder vom Hund, das obere ist noch in der alten Wohnung. Wir sehen: Er vermisst schmerzlich den Teppich, denn so hat er sich nach nur 5 Minuten in der Wohnung auf den Boden gelegt und die Sonne genossen. Unten seht ihr ihn, wie er selbst mit Decke auf den Fliesen (rutschfest) nicht sonderlich begeistert ist… er kann ja nicht mit der Sonne mitwandern. Ich warte auf den Tag, an dem er den Teppich zieht um in der Sonne zu liegen😀

Landschaft und Hund

In der Mitte ist unsere grandiose Aussicht beim Gassigang, nur 500m von uns über den Hügel. Da ist soooo viel Waldrand. Vorher, bei meinen Eltern, war es ein kleiner Waldrand, oder man stand halt direkt im Wald. Jetzt muss ich fast eine Dreiviertelstunde laufen (also gemütlich und mit Hund und so ^.^), damit ich überhaupt an den Waldrand dahinten komme. Wunderbar. Ich konnte mich gar nicht sattsehen!

Und jetzt die Bilder, auf die ihr alle gewartet habt: Bücherregale

Das ist das zukünftige Bücherzimmer🙂 Das obere kleine Bild zeigt einen Ausschnitt aller etwa 800 Bücher, die jetzt da irgendwie untergebracht werden müssen. Allerdings habe ich die Schränke auch erweitert, weil ich einfach noch zwei halbe Billys okkupiert habe.
Ein Teil meiner Bücher darf aber auch in mein Arbeitszimmer, da habe ich schon vorsortiert. Neben meinem Schreibtisch wird dann bald ein ganzes Regal voller Lieblingsbücher stehen. Ihr kennt das bestimmt, wenn man auf ein paar Bücher gerne schaut und lächelt, weil die Geschichte so toll sind. Ein paar Bücher möchte ich demnächst auch noch einmal lesen, weil ich beim Einpacken so viele tolle Geschichten in der Hand hatte und es schade finde, wenn sie nun einfach wieder rumstehen.

Demnächst zeige ich euch dann meine Handarbeits“ecke“, die keine Ecke mehr ist, weil es fast zwei Schränke und eine Kommode nur für Stoff und Wolle sind … also, ich kann mich bestimmt irgendwann mal einschränken. Irgendwann. Bestimmt…

Kurzmitteilung
1

Der Umzug un unser neues Heim steht an und es ist noch sooo viel zu tun! Dank zahlreicher helfender Hände sind wir schon ziemlich weit, aber ziehen wohl dennoch in eine Baustelle.
Der PC war in der Zeit nicht meine 1. Wahl, wenn wir zuhause waren. Daher habe ich noch einige Todos, die nach dem Umzug angegangen werden können🙂

Bei mir zur Rezension liegen noch:

  • Fahr zur Hölle, Schatz! (Brigitte Kanitz)
  • Du bleibst was du bist (Marco Maurer)
  • Paleo Power für Frauen (Esther Blum)
  • Schwiegermutter all‘ arrabiata (Brigitte Jacobi)
  • Dark Elements #3 (Jennifer L. Armentrout)

Freut euch auch auf mein neues Bücherzimmer – das wird spitze🙂Umzugsbild Hund(Der Hund findet es doof ^^)

Kurzmitteilung
1

Cover Bärentöter Roland PaulerBärentöter: Der Auserwählte – Roland Pauler
Fabulus-Verlag
Hardcover, September 2015
ISBN 978-3-94478838-8
288 Seiten
16,95 Euro

1348: Der junge Wilfried ist ein armer Bauernjunge, der sich bei einem Schafstreiben etwas Geld verdienen will, um seine Familie zu unterstützen.
Die Gruppe muss in diesem Jahr besonders sorgsam sein, denn Räuber liegen bereits auf der Lauer. Der Anführer der Schafstreiber, Zoltán, nimmt Wilfried unter seinen Schutz, aber der junge Bauernsohn zeigt schnell, dass er ganz gut auf sich selbst aufpassen kann. Nicht nur kann er die Schafsherde beschützen, er kann sich auch ganz gut gegen Räuber zur Wehr setzen. Und die Begleitung der Schafherde verändert alles in Wilfrieds Leben…

Bärentöter ist als ein Roman für Jugendliche ausgeschrieben, und bereits der Anfang ist sehr blumig geschrieben. Das Leiden von Wilfrieds Familie und die mittelalterlichen Zustände werden genau beschrieben, ebenso Wilfrieds wilde Fantasien vom Rittertum und Heldentaten.

Nimmt man das Buch vor dem Lesen in die Hand besticht es schon durch eine düstere Gestaltung – ein Torbogen mit steinernen Säulen führt in einen nebligen Wald, der Buchschnitt ist auch grün bedruckt. Beim Lesen hat man immer diesen Grünton im Auge, was auch zur Geschichte passt, die sich überwiegend in der freien Natur abspielt.

Wilfried ist ein Bauernjunge wie aus dem Bilderbuch. Arm aber tapfer, hungrig aber stark, mit schlechten Erfahrungen aber voller Zuversicht. Seine Heldentaten und vor allem von seinem Mut zu lesen war richtig toll

Wer schon immer gerne Märchen mochte und Abenteuerromane liebt, ist hier richtig bedient. Das Buch wird demnächst an die Neffen weitergegeben, dort ist es auch genau an der richtigen Adresse (10 & 12 Jahre alt). Von mir erhält das Buch volle Punktzahl!

Kurzmitteilung
2

Der Januar 2016 fing für uns nicht nur vegan an, sondern auch mit einer Besichtigung. Wir haben, wie schon mal erwähnt, ein Haus angeschaut und konnten uns sofort vorstellen, darin zu wohnen – es erfüllte alle unsere Anforderungen!

IMG_0943Am vergangenen Wochenende haben wir mit der Renovierung angefangen, und es ist so ein wahnsinniges Gefühl, die eigenen vier Wände zu bearbeiten. Wir können zwar am Bau, also am Grundriss, nicht direkt etwas ändern, aber unsere Einrichtung, die Auswahl unserer Farben und die Dekoration wird es zu unserem eigenen Heim machen, in dem unser Hund tobt, unsere Kinder irgendwann hoffentlich aufwachsen und wir schon ganz bald uns hoffentlich ganz wohl fühlen🙂

Auf dem Bild seht ihr das noch unrenovierte Wohnzimmer🙂

Freut euch auf Bilder von meinem neuen Lesezimmer!

Kurzmitteilung
0

Cover Zwei für immer Andy JonesZwei für immer – Andy Jones
rütten & loening
Klappenbroschur, 432 Seiten
ISBN 978-3-35200664-7

14,99 €

Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, nur anziehender, das, was Fisher und Ivy vom ersten Moment an verbindet.
Sie lernen sich am Set kennen und landen direkt im Bett, verbringen atemraubende Tage voller Nacktheit und Liebe miteinander.
Auf einem Spontantrip stellt Fisher Ivy sogar seinen Eltern vor, damit ist sie die erste Frau, die er je mit nach Hause gebracht hat.

Doch nach zwei Wochen endet die erhitzte Spontanbeziehung, sofern sie eine ist, plötzlich. Ivy zieht sich zurück und Fisher steht ratlos da.
Als Ivy ihm schließlich verrät, dass sie schwanger ist, fällt der werdende Vater aus allen Wolken. Aus dem leidenschaftlichen, absolut natürlichen Akt, ist auf natürliche Weise ein Wesen entstanden. Fisher und Ivy beschließen, zusammen zu bleiben, denn die Anziehung vom Anfang ist noch da, sie hat nur einen Dämpfer bekommen. Und da Ivy gerade am Anfang der Schwangerschaft steht, haben Fisher und sie noch etwas mehr als acht Monate, um einander richtig kennen zu lernen, bevor sie Eltern sind.

Doch was bereits langjährige Paare auf eine harte Probe stellen kann, rüttelt kräftig an den zarten Gerüsten von Fishers und Ivys Beziehung. Fisher muss sich immer wieder fragen, warum er diesen Schritt geht – denn verbindet die beiden nur die Schwangerschaft?

„Zwei für immer“ ist ein Liebesroman der anderen Art. Zum einen ist es endlich mal eine Liebesgeschichte (zumindest auf meinem Lesezettel), die von einem Mann geschrieben wurde. Zum anderen ist es keine „wir lernen uns kennen und verlieben uns, es kommt was dazwischen, aber dann das Happy End“-Geschichte.
Es ist eine Geschichte über die Liebe, die in der Mitte beginnt. Die lange Kennenlern- und Zusammenziehphase überspringen Fisher und Ivy und haben gleich das Kind, alles andere muss dann kommen.

Irgendwie war das aber erfrischend. Sowohl die Idee als auch der Autor. Trotz des sehr mädchenhaften Covers der deutschen Übersetzung ist die Geschichte keine Frauenkitschgeschichte, sondern teilweise knallhart ehrlich, so wie Männer eben sind. Sie reden nicht drumrum, oder reden gar nicht.
Dass die Perspektive von Fisher gewählt wurde, finde ich hier für einen Autor sehr passend. Es wurde nichts vorgegaukelt, dass Ivy auch etwas zu sagen hat, Fisher war Fisher. Alles andere wusste man nicht.

Die Geschichte ist ja auch, wie schon gesagt, keine Klischeegeschichte. Daher war das Buch stellenweise auch traurig und bitterernst. Eine kurze Bekanntschaft, die beschließt, für immer zusammen zu bleiben, findet scharfe Kanten auf dem Weg. Dieses Unausweichliche, dass man ohnehin für den Rest des Lebens zusammen ist, hing stellenweise zum Anfassen nahe über der Geschichte und bedrückte einen als Leser, aber vor allem Fisher.
Dadurch, dass man auch Ivy nur „sah“, also durch Fishers Augen, mit dem was Fisher wusste, war man selbst teilweise hilflos, selbst als Leserin. Warum reagierte sie so, was war da vorgefallen?

Das ständige Auf und Ab der Geschichte, die eine Liebesgeschichte und doch keine ist, war verdammt fesselnd. Ein Buch, dass einen nicht vor lauter Romantik zu Tränen rührt und dennoch so berührend ist, findet man selten. Hier, mit „Zwei für immer“, ist endlich mal wieder ein Buch bei mir gelandet, das absolut wunderbar schrecklich und schön und damit so sehr lesenswert war. Es war Realität und viel Liebe, viel Ernst und Humor, aber auch Trauer und Wahrheit dadrin.

Endlich mal wieder wollte ich ein Buch nicht auslesen, so gut war es. Es war sehr sehr schade, als es vorbei war… Von mir gibt es volle Punktzahl!

★★★★★

Kurzmitteilung
2

Der Form halber gibt es nochmal eine Übersicht über das Lesejahr 2015.

Insgesamt gelesen habe ich 66 Bücher
Das waren 25341 Seiten

In 2015 ist der SUB von 273 auf 242 Bücher gefallen.

Dafür, dass ich zwischendurch Abschlussprüfungen und zweimal Uniklausuren hatte, war es doch ziemlich gut…

SUB 2015

Neu ins Regal gezogen sind 35 Bücher, allerdings auch ein paar ungezählte E-Books, die nicht korrekt erfasst sind.

Im Oktober übrigens habe ich den „Fehler“ gemacht, mich zu einem Thema von einer Buchhändlerin beraten zu lassen – es landeten sechs Bücher im Korb und weitere zehn auf der Wunschliste ^^

Was steht 2016 an:

– Regale umkrempeln, wenn ich meinen eigenen Leseraum bekomme *yeay*
– Haus einräumen
– im Sommer auf der Terasse lesen

Und vor allem nach der Bachelorarbeit endlich nur Zeit für mich haben!!! (Und den Mann und den Hund natürlich ^^)

 

Chatprotokoll
0

[Rezension] Jane Austens Northanger Abbey

Cover McDermid Northanger Abbey Jane Austens Northanger Abbey – Val McDermid
HarperCollins
Hardcover mit Schutzumschlag, Januar 2016
ISBN 978-3-959670180
320 Seiten

19,90 Euro

Behütet aber ohne viele Altersgenossen wächst die junge Dame Cat Morland als Pfarrerstochter auf. Damit sie endlich etwas erlebt, nehmen die kinderlosen Allens sie mit nach Edinburgh, weil dort ein Kulturfestival ist und sowohl Herr als auch Frau Allen gerne etwas jüngere Gesellschaft hätten.
Vor Ort wird Cat mehr oder weniger auch in die Gesellschaft eingeführt, sie bekommt auch endlich eine Freundin: Bella Thorpe. Deren Bruder John hat ein Auge auf Cat geworfen, diese aber eher auf den schmucken Anwalt Henry Tilney, der ihr bei einer Tanzstunde beisteht.

Während Bella gerne Zeit mit Cat verbringen möchte, weil sie auf Cats Bruder James scharf ist, will Cat sich mit Henrys Schwester Ellie anfreunden, die ebenso belesen und wissbegierig ist, anders als die klatschsüchtige Bella.
So wird Cat schließlich sogar zu Ellie und Henry nach Hause eingeladen, nach Northanger Abbey. Dort ist es wie einem Gruselroman entsprungen, die Cat so gerne liest, und alles sieht nach einer gruseligen Vorgeschichte aus. Denn über Henrys und Ellies Mutter spricht keiner gerne, und in die ehemaligen Räume darf auch keiner mehr hinein. Ist dort ein Verbrechen geschehen oder Misses Tilney sogar noch am Leben?

Die neue Version von „Northanger Abbey“, geschrieben von Val McDermid ist eine ziemlich identische Fassung der Originalgeschichte. Die Namen wurden etwas angepasst, so wurde aus Catherine „Cat“, aus Isabella „Bella“, aus Eleanor „Ellie“. Die Jungs dürfen ihre Namen behalten.

Zunächst war die Lektüre ziemlich irritierend. Zum ersten Mal habe ich Jane Austens Version 2013 gelesen, anschließend die wirklich schreckliche BBC-Verfilmung geschaut. Die Verfilmung ist mir etwas unscharf im Gedächtnis geblieben, vom Buch wusste ich nur noch, dass ich eine Menge nicht nachvollziehen konnte.
In Jane Austens Geschichte wird eine Menge kritisiert, da ich aber weder genau weiß, warum damals Schauergeschichten so lächerlich waren, noch welche Autoren dort auf die Schippe genommen werden, waren es für mich viele Namen und ein ständiges Hin und Her mit den Figuren. Henry ist mal da, dann wieder nicht, dann nervt John, dann wieder nicht. Jane Austens Art, das alles auszudrücken, obwohl 2013 großartig von Ursula und Christian Grawe übersetzt, war etwas schwer verständlich.

Die Version von Val McDermid ist wie die Geschichte mit Untertiteln zu lesen.
Zuerst war es etwas seltsam, weil Cat aus einem Pfarrerhaushalt kommt, zuhause unterrichtet wurde, zu Verwandten kommt die gerne Kleider kaufen und altmodisch Tee am Nachmittag trinken – es hätte wie zu Zeiten Jane Austens sein können.
Dann aber fallen Begriffe wie „Facebook“, „Twitter“ und „SMS“. Und das immer gleichzeitig. Aus irgendeinem Grund nutzen die Figuren bei McDermid nicht nur Whatsapp oder SMS, sondern immer Facebook, Twitter und SMS gleichzeitig. Über alle Kanäle muss man erreichbar sein.
Diese Einstreuen von Begriffen passte erst so gar nicht zu der modernen Version, weil es dadurch nicht wirklich modern gemacht wurde.

Es machte den Eindruck, als hätte McDermid einfach Worte wie „Brief“ mit „SMS“ ausgetauscht, „Kutsche“ durch „Auto“ ersetzt und „Kontakt aufnehmen“ mit „telefonieren“. Natürlich wurden auch andere Romane diskutiert, es fiel der Begriff „Twilight“ und „Harry Potter“.

Interessanterweise scheint McDermids Version auch in einem Universum zu spielen, indem die Bücher von Jane Austen existieren – „Stolz und Vorurteil“ wird ebenfalls genannt, aber Northanger Abbey natürlich nicht.

Oben habe ich ja erwähnt, dass ich die Gesellschaftskritik teilweise gar nicht verstanden habe. Bei Val McDermid kam das viel deutlicher rüber. Dadurch, dass die Geschichte vom Handlungsverlauf nur auf modern gemacht wurde, ansonsten aber fast nichts verändert war, war die Geschichte plötzlich verständlich und im Nachhinein wurde vieles klarer, worauf Jane Austen wohl angespielt hat. Sollte also jemand mal Jane Austen in der Schule besprechen, ist das Buch von McDermid eine absolut großartige Hilfe – man muss nur das Ende anpassen, hier hat sich John Thorpe selbstverständlich eine zeitgemäßere Beleidigung einfallen lassen.

Gut zwei Drittel des Buches habe ich nichts neues gelernt, und obwohl sich dieses Buch natürlich durch die zeitgemäße Sprache besser lesen ließ als ein 200 Jahre alter Roman war mir auch die zweite Lektüre der Geschichte nicht das unendliche Vergnügen. Ich habe mir von einer Krimimeisterin tatsächlich etwas mehr erhofft, obwohl das Ende, also der Part in Northanger Abbey, schon sehr gut verfasst wurde. Aber auch hier war es eher wie die Kulisse von Jane Austen besuchen und wissen, dass es nicht echt ist. Es wirkte alles etwas geborgt, und nochmal werde ich diese Geschichte nicht mehr lesen.
So spannend war es dann doch nicht…

Von mir gibt es für diese moderne Fassung von Jane Austens Northanger Abbey, geschrieben von Val McDermid, vier von fünf Sternen.

★★★★☆