Kurzmitteilung
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Mein liebes Kind,

statistisch sollst du noch 82 Tage lang in meinem Bauch wohnen, und ich bin schon sooo gespannt, wie du aussehen wirst.
Bisher weiß ich von dir, dass du ganz zappelig bist, Papas Stimme magst und Schluckauf bekommst, wenn ich dich in meinem Bauch im Sitzen etwas einenge. Ich weiß nicht, ob du eine Stupsnase oder knubbelige Finger hast, ich weiß auch noch nicht wie du riechst oder wie deine Stimme klingt.
Darauf freu ich mich aber – dich kennen zu lernen.Babygirl

Um dir deinen Lebensstart so schön wie möglich zu machen, sind wir schon fleißig am Werkeln. Wir bereiten dein Zimmer vor, mit einem weichen Bett (auch wenn du am Anfang bei uns im Schlafzimmer schlafen darfst, aber dieses kleine Bettchen ist genauso weich 😉 ) und in gemütlicher Atmosphäre.

Weil du eine Mischung aus mir und deinem Papa bist, schenken wir dir zur Geburt etwas von deiner ganzen Familie, nämlich eine Krabbeldecke mit schon eingeschnuffelter Bettwäsche aus allen Teilen deiner Familie. Du darfst dann auf Stoffen liegen, die schon deine Onkels und Cousins und dein Papa belegen haben und in denen deine Mama und deine Oma geschlafen haben. Ich hoffe sehr, du fühlst dich dadurch besonders willkommen ❤

Krabbeldecke

Erste Hälfte, fast fertig

Wir freuen uns so sehr auf dich, kleine Dinoline!

Kurzmitteilung
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Cover Lebensnacht Lebensnacht – Will Hofmann
Fabulus Verlag
ISBN 978-3-94478829-6
366 Seiten

19,95 Euro

Die Wissenschaft hat stets zwei Seiten – eine nützliche, und eine sehr gefährliche.
Genau diese Erfahrung müssen die Wissenschaftler rund um den Chemiker Professor Harry Kaufmann machen, der eine organische Alternative zum Benzin erfindet: Ein Bakterium, das durch Verwertung von Abfall Oktan produziert. Doch statt für immer unabhängig von den natürlichen Ölvorkommen zu sein, lösen sich plötzlich ohne ersichtlichen Grund Menschen auf der Straße in Benzin auf. Qualvoll greift die Krankheit um sich, ohne dass eine Lösung in Sicht scheint…

Erzählt wird die Geschichte rund um die biologische Krankheit aus der Sicht des Nachbarn von Harry Kaufmann und seinem Bruder, ihrem ehemaligen Lehrer, der zu einer Vaterfigur für die beiden geworden ist. Er kann aus nächster Nähe den Werdegang des Chemikers erzählen und berichtet sehr authentisch über die verschiedenen Reaktionen zur Massenseuche.

Die Erfindung des Oktans war keinesfalls zu chemisch, oder die Todesfälle zu blutig. Die Erfindung wurde sehr gut dargestellt, besonders gut hat mir dabei die Verleihung des Preises gefallen und wie das Video beschrieben wurde, indem für alle deutlich und verständlich nochmal das Oktan erklärt wurde. Weil auch der Erzähler nicht so ganz verstanden hatte, worum es ging, war es danach klar, was die Chemie dahinter ist. Auch die Todesfälle und der Zusammenhang zum Oktan wurden nachvollziehbar beschrieben.

Das Buch las sich gut flüssig und anregend. Das Thema und auch die Schreibweise war für mich mal etwas anderes und damit spannend. Auch wird ein sehr toller Erzählbogen gespannt, der einen bis zum Schluss mitfiebern lässt, ob sich ein Gegenmittel findet und wie viele Menschen sterben müssen. Die natürliche Dummheit des Menschen, in bestimmten Paniksituationen dämlich zu reagieren, wurde sehr realistisch eingefangen.

Die Figuren von Harry Kaufmann und auch von seinem Bruder wurden einem durch die sehr persönliche Erzählstruktur vertraut und es tat mir richtig leid, wenn Harry Kaufmann sich die Schuld am Ganzen gab – jedes Kapitel in dem er wieder vorkam, war wie einen Freund zu treffen und ihm bei der Arbeit zuzusehen.

Das Buch bekommt von mir vier Sterne, weil ich noch ein bisschen mehr Kick erwartet habe und mir die Kapitel teilweise zu kurz waren. Aufgefangen wurden diese beiden Punkte aber durch die liebevolle Gestaltung des Buches mit den bedruckten Seiten und der hochwertigen Aufmachung.

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Cover Tausend Wellen Fern Rebecca MalyTausend Wellen fern #1 – Rebecca Maly
Die Neuseeland-Saga

Edel Elements
E-Book
1,99€
ISBN 978-3-955308131
86 Seiten

Inhaltsangabe des Verlages: Irland, 1872. Als der Vater der 18-jährigen Kaylee Heagan ihre Mutter für eine Jüngere verlässt, entflammt im katholischen Dublin ein Skandal. Um der Schande zu entgehen und sich gemeinsam eine Zukunft aufzubauen, brechen die beiden ungleichen Frauen zu einer beschwerlichen und langen Seereise nach Neuseeland auf. Doch wird sich ihre Hoffnung auf ein neues Leben erfüllen?

Mit lediglich 86 Seiten kommt dieser erste Teil der Vierer-Reihe von Rebecca Maly daher. Für mich Schnellleserin eigentlich ein nur kurzer Happen, aber bei meiner derzeitigen kurzen Lesezeit genau richtig. Meine Heimfahrt mit der S-Bahn dauert 13 Minuten und daher habe ich den ersten Teil in Hin- und Rückfahrt ausgeschmökert.

Und Rebecca Maly schafft es auch, einen gleich zu packen und wortwörtlich mit auf das Schiff zu nehmen. Keine Freundin der großen Worte erzählt sie knackig und bündig die Vorgeschichte durch kurze Einspieler, bringt den Leser aber auch immer wieder auf die Reise von Kaylee und ihrer Mutter. Gleichzeitig wird vom jungen Walfänger Timothy erzählt (ich vermute mal, die beiden jungen Erwachsenen werden sich irgendwann begegnen…), der vor der Küste von Neuseeland mit einer Crew seinen Lohn verdient.

Die Schreibweise von Rebecca Maly ist toll, sie erzählt genau richtig, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig, um in der Stimmung zu sein. Man hört förmlich die Wellen brechen, spürt das Schaukeln und den Wind und riecht das Meer, das Abenteuer. Ich habe selten einen kurzen Roman gelesen, der wirklich so gut fesseln kann.

Alle vier Teile kosten je 1,99 Euro und haben 86 Seiten. Kauft man alle, hat man also für einen klasse Preis ein 344-Seiten-Buch.

Kein schlechter Deal, wie ich finde und die Geschichte bekommt an dieser Stelle von mir 5 Sterne (ich habe extra nicht weitergelesen, damit ich eine Rezension für den ersten Teil verfassen kann…)

Nach Abschluss aller Teile werde ich noch einmal eine Gesamtrezension verfassen.

Kurzmitteilung
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Der April kam und ging, und damit auch unser Umzug. Ende Februar hatten wir fast die gesamte Wohnung eingepackt, aber irgendwie schien es eine unerschöpfliche Quelle an Sachen zu geben, denn ständig tauchte wieder etwas auf, was einfach nirgendwo mehr dazugehörte.
Ab Mitte März konnten wir dann auch endlich Kisten ins Haus bringen, wo nach und nach unser Kellerraum gefüllt wurde, damit im Rest des Hauses gearbeitet werden konnte.

Und was waren wir fleißig! Sechs Räume haben wir von Tapete befreit, Wände gemessen, Fußboden ausgesucht, Fliesen gesäubert und gestrichen, Löcher gebohrt (oder dabei zugesehen), und und und.Renovierung Haus

Aber das allerschlimmste kam dann erst Anfang April: Staub wischen. UN-MENG-EN an STAUB! Das Problem ist, wenn man einmal anfängt, dann kann man einfach nicht mehr aufhören… dann kann nicht in einer Ecke Staub sein und in der anderen nicht. Also haben wir geschrubbt. Geschrubbt, gesaugt, gefegt und wieder geschrubbt. Die Fenster macht meine sehr hilfsbereite Mutter demnächst, wenn der Staub sich etwas gelegt hat.

Trotz allem ist der Umzug gut gelaufen, fast alles ist heile geblieben und wir räumen seit einiger Zeit ein. Da wir keinen Stress haben und alles langfristig so machen wollen, wie es uns gefällt, planen wir in Ruhe. Das hat dennoch zur Folge, dass es noch sehr unruhig und ungemütlich ist. So denkt leider auch der Hund, der sich in der neuen Umgebung weder sonderlich zurecht findet noch zur Ruhe kommt. Selbst wenn er ganz müde ist, schläft er schlecht. Wenn er jetzt mal alleine im Haus bleiben muss oder wir zu sehr rumwuseln, sucht er sich den Ort, der am meisten nach Zuhause riecht: Unser Bett. Dort bleibt er auch morgens liegen und kommt erst nach Aufforderung. Vom Grundstück runter will er nur ungerne und ist dann erstmal total unsicher.

Hier mal Bilder vom Hund, das obere ist noch in der alten Wohnung. Wir sehen: Er vermisst schmerzlich den Teppich, denn so hat er sich nach nur 5 Minuten in der Wohnung auf den Boden gelegt und die Sonne genossen. Unten seht ihr ihn, wie er selbst mit Decke auf den Fliesen (rutschfest) nicht sonderlich begeistert ist… er kann ja nicht mit der Sonne mitwandern. Ich warte auf den Tag, an dem er den Teppich zieht um in der Sonne zu liegen 😀

Landschaft und Hund

In der Mitte ist unsere grandiose Aussicht beim Gassigang, nur 500m von uns über den Hügel. Da ist soooo viel Waldrand. Vorher, bei meinen Eltern, war es ein kleiner Waldrand, oder man stand halt direkt im Wald. Jetzt muss ich fast eine Dreiviertelstunde laufen (also gemütlich und mit Hund und so ^.^), damit ich überhaupt an den Waldrand dahinten komme. Wunderbar. Ich konnte mich gar nicht sattsehen!

Und jetzt die Bilder, auf die ihr alle gewartet habt: Bücherregale

Das ist das zukünftige Bücherzimmer 🙂 Das obere kleine Bild zeigt einen Ausschnitt aller etwa 800 Bücher, die jetzt da irgendwie untergebracht werden müssen. Allerdings habe ich die Schränke auch erweitert, weil ich einfach noch zwei halbe Billys okkupiert habe.
Ein Teil meiner Bücher darf aber auch in mein Arbeitszimmer, da habe ich schon vorsortiert. Neben meinem Schreibtisch wird dann bald ein ganzes Regal voller Lieblingsbücher stehen. Ihr kennt das bestimmt, wenn man auf ein paar Bücher gerne schaut und lächelt, weil die Geschichte so toll sind. Ein paar Bücher möchte ich demnächst auch noch einmal lesen, weil ich beim Einpacken so viele tolle Geschichten in der Hand hatte und es schade finde, wenn sie nun einfach wieder rumstehen.

Demnächst zeige ich euch dann meine Handarbeits“ecke“, die keine Ecke mehr ist, weil es fast zwei Schränke und eine Kommode nur für Stoff und Wolle sind … also, ich kann mich bestimmt irgendwann mal einschränken. Irgendwann. Bestimmt…

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Der Umzug un unser neues Heim steht an und es ist noch sooo viel zu tun! Dank zahlreicher helfender Hände sind wir schon ziemlich weit, aber ziehen wohl dennoch in eine Baustelle.
Der PC war in der Zeit nicht meine 1. Wahl, wenn wir zuhause waren. Daher habe ich noch einige Todos, die nach dem Umzug angegangen werden können 🙂

Bei mir zur Rezension liegen noch:

  • Fahr zur Hölle, Schatz! (Brigitte Kanitz)
  • Du bleibst was du bist (Marco Maurer)
  • Paleo Power für Frauen (Esther Blum)
  • Schwiegermutter all‘ arrabiata (Brigitte Jacobi)
  • Dark Elements #3 (Jennifer L. Armentrout)

Freut euch auch auf mein neues Bücherzimmer – das wird spitze 🙂Umzugsbild Hund(Der Hund findet es doof ^^)

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Cover Bärentöter Roland PaulerBärentöter: Der Auserwählte – Roland Pauler
Fabulus-Verlag
Hardcover, September 2015
ISBN 978-3-94478838-8
288 Seiten
16,95 Euro

1348: Der junge Wilfried ist ein armer Bauernjunge, der sich bei einem Schafstreiben etwas Geld verdienen will, um seine Familie zu unterstützen.
Die Gruppe muss in diesem Jahr besonders sorgsam sein, denn Räuber liegen bereits auf der Lauer. Der Anführer der Schafstreiber, Zoltán, nimmt Wilfried unter seinen Schutz, aber der junge Bauernsohn zeigt schnell, dass er ganz gut auf sich selbst aufpassen kann. Nicht nur kann er die Schafsherde beschützen, er kann sich auch ganz gut gegen Räuber zur Wehr setzen. Und die Begleitung der Schafherde verändert alles in Wilfrieds Leben…

Bärentöter ist als ein Roman für Jugendliche ausgeschrieben, und bereits der Anfang ist sehr blumig geschrieben. Das Leiden von Wilfrieds Familie und die mittelalterlichen Zustände werden genau beschrieben, ebenso Wilfrieds wilde Fantasien vom Rittertum und Heldentaten.

Nimmt man das Buch vor dem Lesen in die Hand besticht es schon durch eine düstere Gestaltung – ein Torbogen mit steinernen Säulen führt in einen nebligen Wald, der Buchschnitt ist auch grün bedruckt. Beim Lesen hat man immer diesen Grünton im Auge, was auch zur Geschichte passt, die sich überwiegend in der freien Natur abspielt.

Wilfried ist ein Bauernjunge wie aus dem Bilderbuch. Arm aber tapfer, hungrig aber stark, mit schlechten Erfahrungen aber voller Zuversicht. Seine Heldentaten und vor allem von seinem Mut zu lesen war richtig toll

Wer schon immer gerne Märchen mochte und Abenteuerromane liebt, ist hier richtig bedient. Das Buch wird demnächst an die Neffen weitergegeben, dort ist es auch genau an der richtigen Adresse (10 & 12 Jahre alt). Von mir erhält das Buch volle Punktzahl!

Kurzmitteilung
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Der Januar 2016 fing für uns nicht nur vegan an, sondern auch mit einer Besichtigung. Wir haben, wie schon mal erwähnt, ein Haus angeschaut und konnten uns sofort vorstellen, darin zu wohnen – es erfüllte alle unsere Anforderungen!

IMG_0943Am vergangenen Wochenende haben wir mit der Renovierung angefangen, und es ist so ein wahnsinniges Gefühl, die eigenen vier Wände zu bearbeiten. Wir können zwar am Bau, also am Grundriss, nicht direkt etwas ändern, aber unsere Einrichtung, die Auswahl unserer Farben und die Dekoration wird es zu unserem eigenen Heim machen, in dem unser Hund tobt, unsere Kinder irgendwann hoffentlich aufwachsen und wir schon ganz bald uns hoffentlich ganz wohl fühlen 🙂

Auf dem Bild seht ihr das noch unrenovierte Wohnzimmer 🙂

Freut euch auf Bilder von meinem neuen Lesezimmer!